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Trainingslager und Vergleichswettkampf
Prenzlau (D) vom 9.-17. August 2003
 
 
Die Ustermer beeindruckten die Deutschen Gastgeber

[Bericht von Armin Gehrmann, Redaktionsmitglied von Prenzlau]
 
   
  Prenzlau. Der 12. Prenzlauer Pokallauf garantierte trotz des ungünstigen Termins - Ende der Ferienzeit und Einschu-
lungswochenende - Spannung auf drei Laufdistanzen. Es gab zwar die von Insidern erwarteten Favoritenerfolge. Dennoch staunten einige der Teilnehmer nicht schlecht, auf einmal Konkurrenz aus der Schweiz zu haben. Die zu einem Trainingsaufenthalt in Prenzlau weilenden Athleten der LG Uster schickten dabei wie vor drei Jahren ihren Präsidenten Marco Eggs ins 10-km-Rennen. Und die Bilder glichen sich. Er ging mit gutem Beispiel voran. Wie vor drei Jahren war er Tagesbester auf dieser Strecke, kam nach guten 37:48 Min. ins Ziel. Er selbst staunte aber nicht schlecht, dass er in diesem Moment von den Langstrecklern nicht an der Spitze lag: "Dass die 20-km-Läufer, die die Runde am Uckersee zweimal zu absolvieren haben, früher am Punkt der Halbzeit waren als ich im Ziel, findet meinen Respekt. Die sind ein scharfes Tempo angegangen."

 

 
  In der Tat. Egss, Jörg-Axel Nowack (Templin), Lutz Finger (Schwedt) und Veranstaltungs-Chef Detlef Wegner gingen es flott an. Beim Durchlaufen der 10-km-Marke lagen sie rund 200 Meter vor dem Schweizer. Der Dreierpulk an der Spitze zerplatzte erst rund 2,5 km vor dem Ziel als Favorit Jörg-Axel Nowack das Tempo anzog und sich gleichmäßige Meter um Meter gewinnend absetzte. 17 Sekunden lief er noch zu Finger, 45 zu Wegner heraus. Für Letzteren war es nach langer Zeit (verletzungsbedingt) wieder einmal ein langer Kanten. "Für mich war der eigentlich zu lang. Das Stehver-
mögen habe ich noch nicht. Aber ich bin froh, es so gut überstanden zu haben." Als einzige Frau im Feld über diese Strecke kam die Angermünderin Jutta Joseph nach 1:56:12 durchs Ziel.

Beim 1000m-Lauf Marco beim Siegslauf über 10KM
 
 
Beste Starterin über 10 Kilometer war erwartungsgemäß Christin Ehrke (41:58), immerhin Dritte im Gesamteinlauf, vor der B-Jugendlichen Marlen Jerke (45:45), beide vom Gastgeber TSV 62. Auf Rang drei Sabine Lehman (47:05) aus Herzsprung. Auch in den vielen Pokalwertungen der Altersklassen gab es noch einmal Jubel aus der Alpenrepublik. Pascal Grin gewann in der Jugend A nach 45:15 vor Armin Haase, 45:25 (TSV 62). Die Schweizer durften außerdem Rang zwei in der M 35 durch Hanspeter Schärer (41:48) und Rang fünf durch Walter Fawer in der M 40 über 20 Kilometer (1:30:27) beklatschen.
Pascal beim Sprint Pascal beim Hochsprung

 
 
Die 5-km-Distanz war den unteren Schülerklassen vorbehalten. Dabei sah man die Schwedter Tommy Drechsel (22:00/Schüler B) und Cico Krüger (22:09/Schüler C) ganz vorn. Dann aber chon kamen Julia Ballin (22:14/Schülerin A) aus Prenzlau und Karolin Köder (23:08/Schülerin B) aus Angermünde. Für Julia Ballin war es beim siebten Start der siebente Sieg.
Theiler beim Kugelstossen Walti Fawer über 20 Kilometer
 
 
Nun gilt ihre Orientierung dem Greifenseelauf in Uster. Dort geht sie am 20. September mit einer Delegation ihres Vereins an den Start und will über 6,2 Kilometer besser sein als Rang elf, den sie vor Jahresfrist belegt hatte. Die Aktiven der LG Uster, die eine Woche in Prenzlau weilten,werden ihr dafür - das versprachen sie - fest die Daumen drücken.
Valeria beim Hochsprung schon wieder Marco
 
 
Gruppenbild der Teilnehmer am Vergleichswettkampf

Gruppenbild mit Präsi (links im Bild)
 
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