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TSV 62 Prenzlau
Fitnessplus
22.01.2018

Der Technik-Nachwuchs testete in St.Gallen

Nur eine Woche nach dem Keller-Feeling im Letzigrund versammelten sich die Techniker/Innen im Brühler Athletikzentrum. Es ging nochmal darum die grosszügigen Platzverhältnisse in einem Wettkampf voll auszukosten. Mal so richtig sprinten und über die Hürden voll durchzuziehen ohne nach 15m schon wieder abbremsen zu müssen oder beim Weitsprung mal so abspringen zu können, dass ein richtiger Satz in eine Grube gemacht werden kann. Oder anders ausgedrückt, von der Leine gelassen zu werden…..

Ich kann vorneweg sagen, die Athleten genossen die „Freiheiten“ und münzten diese auch entsprechend in gute Resultate um. Dies gelang vor allem in den Laufdisziplinen. Dort wurden schon wieder einige PBs erzielt und auch Finalplätze erlaufen.  So liefen Catia (WU18) im A, Sarah (WU16) im B- und Céline (WU16) im C-Final über 60m Spitzenplätze heraus. Lilly Nägeli war die Schnellste über vier Bahnrunden. Ihre 2.21. bedeuteten die Erfüllung der SM Limite bei Frauen.

Auch über die Hürden lief es besser als noch in Zürich. Dort hingegen zeigte sich deutlich, dass das Vertrauen noch fehlte, einen 3er Rhythmus zu laufen. In den kommenden Trainings wird dies ein wichtiges Ziel um in dieser Saison ganz vorne mitlaufen zu können.  Hierzu einige Fotos in St. Gallen

Bei den technischen Disziplinen wie Kugel oder Weit waren die Resultate dann doch unter den Erwartungen. Es gelang leider nicht, die guten Trainingsleistungen abzurufen. Hier liegt ebenfalls noch viel Arbeit vor uns bis die Mechanismen wieder stimmen, aber schliesslich ist ja erst Januar.

Für zwei von den mitgereisten Ustermerinnen war St.Gallen eine Première. Petra, die bei den Frauen an den Start ging, trug zum ersten Mal überhaupt eine Startnummer. Petra trat dem LCU bei vor etwas mehr als einem Jahr. Die frühere Geräteturnerin hat grosse Fortschritte erzielt musste aber dennoch erkennen, dass die „Umwandlung“ in eine Leichtathletin noch eine Weile dauern wird. Sie ist aber auf gutem Weg, denn sie ist lernfähig und hat Spass an der Sache! Sehr gut! Linda startete zum ersten Mal in St.Gallen und war dann doch etwas beeindruckt von der Atmosphäre. Sie fand sofort Anschluss in der Gruppe (Linda trainiert z.Z. noch bei Markus) und wurde von Catia und auch Jonah gut unterstützt und durch den Wettkampf geführt. Wenn Linda ihre Scheu ablegt, dann kann da noch viel Potenzial offengelegt werden!

Fazit: St.Gallen war dieses Jahr wie es immer war. Ein etwas aussagekräftigerer Test als Zürich in der Woche zuvor. Bis nun Magglingen ansteht dauert es zwei Wochen. Hoffentlich sind dann alle auch wieder wirklich gesund, denn zwei Stunden zu fahren um dann noch nicht zu starten ist dann doch nicht so toll. Gueti Besserig, den Kranken!

Bis bald wieder

Ferry

[ap]